Browsergames Charts
Browsergames
Browsergames sind elektronische Spiele, die an Computern gespielt werden, die online mit dem Internet verbunden sind und nur den Browser als Benutzerschnittstelle benötigen. Browsergames unterscheiden sich von normalen Video- und Computerspielen, da sie keine clientseitige Software benötigen. Es gibt Browsergames, die ausschließlich auf Client-Side-Technologien wie zum Beispiel einen Web-Browser und ein gemeinsames Plugin wie Java oder Flash oder in Technologien wie Ajax programmiert wurden, während andere Browsergames auch Server-Side Scripting verwenden.
Von Browsergames abzugrenzen sind MMOG-Online Spiele und PC-Konsolen-Spiele.

Ein Massively Multiplayer Online Game (MMOG) ist ein Videospiel, dass in der Lage ist, Hunderte oder Tausende von Spielern gleichzeitig zu unterstützen. Durch die Notwendigkeit es auf dem Internet zur Verfügung zu stellen, muss man mindestens eine persistente Welt aufbauen, was nicht nur durch den Browser als Schnittstelle möglich ist. So sind jedoch nicht unbedingt Spiele-PCs notwendig, um sie zu spielen. Die meisten der neueren Spiele-Konsolen, darunter die Xbox 360, PlayStation Portable, PlayStation 3, Nintendo DS und Wii können auf das Internet zugreifen, und damit haben dann MMOG-Spiele ihre Anwendungsmöglichkeit.
PC-Konsolen-Spiele sind Spiele, die ohne Internet-Verbindung spielbar sind und die über CD- oder DVD-Installation lauffähig gemacht werden.
Häufig wird die Frage gestellt: Haben Browsergames auch ein Suchtpotenzial wie andere Games und wenn ja warum?
Dabei sind die meisten Suchtexperten der Meinung, dass das Suchtpotential einer Droge nicht von der technischen Gestaltung sondern von der Suchtwirkung her zu bestimmen ist. Sucht entsteht durch die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn, wenn das interne Belohnungspotential stimuliert wird. Dies ist grundsätzlich bei jeder Tätigkeit denkbar. Wenn also Browsergames so konstruiert sind, dass der Spieler immer wieder eine Aktivierung des Belohnungssystems erfährt, dann sind Browsergames genau wie alle anderen Spiele oder Tätigkeiten prinzipiell als Suchtpotential geeignet.
Da Browsergames auch eine stark interaktive und damit kommunikative Komponente beinhalten und dies von den meisten Menschen zur Aktivierung des Belohnungssystems mit beiträgt, ist hier auch ein zusätzliches Element der Suchtverstärkung zu sehen.